Der Wasserspielplatz in Gerresheim stellt den Redakteur von Duesseldorf-Magazin.info erst einmal vor eine ziemliche Herausforderung. Zwar weiß er mittlerweile: Das Wasser fließt meistens nur auf Knopfdruck - und der Knopf ist am Pump- bzw. Technikgebäude. Aber in Gerresheim gibt es solch ein Gebäude gar nicht. Ähm... ja.... Und nun? Erst nach der zweiten Umrundung fällt der Edelstahl-Pfosten ins Auge, der am Weg steht. Und da ist ja auch ein kleiner, unauffälliger Knopf. PFFFFFFFFFFT..... Volltreffer. Die Düsen auf der "Brücke", an der Rutsche und die große, nach oben gerichtete Wasserkanone setzen sich in Betrieb. Schnell den Fotoapparat raus - PPFFFFFfffft...tropf. Nach gefühlten 30 bis 45 Sekunden ist das Wasservergnügen schon wieder vorbei. "Das geht immer so schnell aus", teilen mir zwei Jungs mit, die gerade zum Wasserspielplatz kommen... "Das ist voll .... " Es folgte ein nicht zitierfähiges Wort.
Da die Jungs nun fleißig den Knopf betätigen, bleibt Zeit, um zu fotografieren und den Spielplatz in Augenschein zu nehmen. Leider ist der Rutschenturm total mit Graffiti- und Edding-Schmierereien verunstaltet - das fällt dem Erwachsenen direkt ins Auge. Die Jungs, einer heißt übrigens Timm - "aber mit zwei m", stört das nicht. Sie freuen sich, dass die Düsen auf der Rutsche "sprudeln" und die Rutschpartie so recht rasant wird. Spaß macht es ihnen auch, sich auf den "Brücken", die relativ dicht über dem Boden entlangführen, nassspritzen zu lassen. An heißen Tagen sei die Wasserkanone, die unzählige Liter Wasser in die Luft schießt, absolut cool, meint Timm.
Schade hingegen ist, dass das noch immer auf dem Wasserspielplatz vorhandene Relikt von 1950, eine alte Wasserpumpe, den Dienst verweigert und das Becken trocken bleibt.
Von Philipp Nieländer