Da aber die meisten Unbehaun-Fans ein Eis "auf die Hand" nehmen und dieses stehend vor der Tür oder im Auto sitzend auf dem Parkplatz des gegenüber liegenden Discounters löffeln, muss der Erfolg noch andere Ursachen haben. "Es ist gut und günstig", bringt es eine junge Mutter mit Kind auf den Punkt. Den kleinsten Eisbecher gibt es für 50 Cent, Hörnchen ab 40 Cent. Im Unbehaun gibt es keine Bällchen, sondern es wird gespachtelt, bis der Becher randvoll ist. Fast 15 verschiedene Bechergrößen und Preissprünge von durchschnittlich 20 bis 40 Cent ermöglichen es, dass man die zum aktuellen Eishunger passende Eismenge bekommt. Die Jumbo-Portion gibt es dann für 7,70 Euro - an diese sollte man sich allerdings nur herantrauen, wenn man Verstärkung dabei hat. Die sehr leckere hausgemachte Sahne kostet 40 Cent. Portionen am Tisch gibt es zwischen 1,10 und 3,30 Euro.
Qualität:
Aber nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität überzeugt. Das Eis wird traditionell aus frischer Milch hergestellt und ist frei von Essenzen und Farbstoffen, weswegen es auch etwas "blasser" als in anderen Eisdielen ist. Wert legen die Südtiroler Besitzer, wie einst schon die Familie Unbehaun, darauf, dass sämtliche Zutaten wie Milch, Vanillestangen, Kakao, Zucker und Früchte abgekocht werden.
Persönlicher Eindruck von Duesseldorf-Magazin.info-Chefredakteur Philipp Oeller: "Sehr gute Qualität zu einem fairen Preis. Bedingt durch die traditionelle Herstellung schmeckt das Eis anders, als in anderen Eisdielen - ob man das mag, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein echtes Schmankerl ist die hausgemachte Sahne, die viele Düsseldorfer dort für ihr Kaffeekränzchen einkaufen. Schade ist, dass es draußen keine Sitzmöglichkeiten gibt, doch auch im Stehen kommt man schnell mit anderen Unbehaun-Fans ins Gespräch."
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Da muss!! ich unbedingt einmal hin. Heute werde ich mir die Zug-und S-Bahnverbindung heraussuchen und ab die Post.
Für ein gutes Eis (gibts ja kaum noch, schmeckt alles überall ziemlich gleich...) lohnt sich ein weiter Weg.