Besonders beliebt, gerade an warmen Sommertagen, sind der große Springbrunnen und das 170 Meter lange Becken mit Fontänen. Ebenfalls sehr beliebt ist der 1975 angelegte Japanische Garten. 5000 Quadratmeter groß, einst 1,9 Millionen D-Mark teuer - ein Geschenk der japanischen Gemeinde Düsseldorfs. Auch die Japaner selbst kommen gerne in "ihren" Garten - und klären, zunächst oft etwas schüchtern, die Düsseldorfer gerne über Sitten und Gebräuche aus dem Land des Lächelns auf. Ein Rundweg führt um den Teich mit einer symbolischen Schiffsanlegestelle und einer Insel.
Im Nordpark befindet sich auch der Aquazoo-Löbbecke Museum.
Verlässt man den Nordpark, ist es zu Messezeiten mit der Ruhe schnell vorbei. Die Ubahnen Richtung Zentrum sind überfüllt, auf der Hauptstraße geht es nur im Schritt-Tempo vorwärts, einige Messebesucher haben wieder einmal die Wohngebiete als Parkplatz missbraucht. Die rund 5000 Einwohner nehmen es gelassen - sie sind's schließlich seit Jahren gewohnt. Einmal im Jahr wird Stockum zum größten Campingplatz Düsseldorfs - wenn die Wohnmobilisten zum Caravan Salon anreisen und nicht nur auf dem Messeparkplatz nächtigen. Und die Stockumer? Die nehmen's mit Humor. Nur wenn ein betrunkener Rock-Fan nach einem Konzert in der neuen LTU-Arena in den Vorgarten pinkelt - dann ist's selbst für einen Stockumer zu viel.
Von Philipp Öller
Stockum-Tipps von Duesseldorf-Magazin.info:
- Die 1505 gegründete Schützenbruderschaft St. Hubertus - St. Johannes Nepomuk ist der älteste und größte Verein in Stockum. Sie zählt heute ca. 800 Mitglieder. Einmal im Jahr wird Schützenfest gefeiert - dann steht der ganze Stadtteil Kopf. Ein Besuch lohnt sich auch für Auswärtige.
- Sowohl auf der Autobahn A44 als auch an der Abfahrt gibt es zahlreiche Radarfallen und Rotlicht-Blitzer. Also nicht zu schnell fahren.