Heutzutage, über 35 Jahre später, kümmert sich ein eingetragener Verein um alle Belange des Abenteuerspielplatzes. Seit 1999 kauft die Stadt beim Trägerverein eine genau umrissene Leistung ein, die mit einem bestimmten Betrag entgolten wird. Alle darüber hinaus gehenden Ausgaben muss der Verein aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanzieren.
An der zentralen Feuerstelle, die im Eingangsbereich liegt, brennt fast täglich ein großes Feuer. Dort kann geschmiedet, gegrillt oder mit Gemüse aus dem eigenen Garten gekocht werden.
Nicht nur für künftige Architekten ist der 2500 Quadratmeter große Baubereich ein wahres Paradies. Einige der über 50 Holzbuden sind sogar abschließbar und schön eingerichtet. Jede Bude hat ihre eigene Hausnummer und ist im Besitz der Kinder, die gerade daran bauen.
Seit 2000 steht der mittlerweile dritte Spielturm im Wasser- und Matschbereich auf dem Abenteuerspielplatz. Großer Beliebtheit erfreut sich die Rampe, die für Fahrzeugen aller Art als Beschleunigungsstrecke genutzt wird. Die Rutschstange aus luftiger Höhe ist die Mutprobe für künftige Feuerwehrmänner und -frauen. Mit zwei unterschiedlichen Pumpen auf der umgebenden Sandfläche kann frisches Wasser aus der Erde gefördert werden, das man dann durch herumliegende Röhren und Rinnen fließen lassen kann.
Im Sommer ist der Spielteich Anziehungspunkt für alle Kinder. Mit seiner 20 Meter langen Wasserrutsche ist er bestens zur Abkühlung geeignet. Und immer wieder hallt es über den Teich: "Waaaaassseeeerschlaaaacht..." Im Winter dagegen wird der Teich, wenn es kalt genug ist, zum Eishockeyfeld.
Beliebt sind auch die Seilbahnfahrten durch die Baumkronen, ein Picknick im Biotop oder das Beobachten von Ziegen, Meerschweinchen, Kaninchen oder den Frettchen im Tierbereich.