Der scharfe dunkle ABB-Senf steht, im grauen Steintopf, noch heute häufig in traditionsreichen Düsseldorfer Gaststätten auf dem Tisch. 1726 erstmals von Adam Bernhard Bergrath angerührt, ging der ABB-Senf 1884 in die (Kunst-)Geschichte ein, als Vincent van Gogh einen Senftopf in seinem „Stillleben mit Steingut, Flaschen und Schachtel“ verewigte. Eine Kopie dieses Bildes hängt an der Bergerstraße, der passende Senf wird von Dieter Timmermanns und seinen Kollegen, während er zahlreiche Anekdötchen und Geschichte(n) erzählt, auf Wunsch frisch abgefüllt – je 100 Gramm kostet das 70 Cent und es gibt Senf-Rabattkarten, auf denen jeder Zapfsenf-Einkauf abgestempelt wird. Ist die Karte voll, gibt es eine Gratis-Füllung.
Eine weitere Besonderheit ist die Düsseldorfer Traditionsmarke Radschläger: Speziell für den "Düsseldorfer Senfladen" wird die 1830 erfundene und in den 80er Jahren vom Markt genommene Rezeptur von der Firma Löwensenf jetzt wieder neu aufgelegt und ebenfalls frisch abgezapft. Wer kein passendes Gefäß zur Hand hat, kann einen passenden Steinguttopf erwerben.
Zahlreiche Löwensenf-Fanartikel, vom Regenschirm über Magneten mit historischen Werbemotiven bis hin zu Löwensenf-Modellautos, runden das Senfladen-Angebot ab.
Dem Laden angeschlossen ist ein kleines Senfmuseum, das zu den Öffnungszeiten besichtigt werden kann. Führungen auf Anmeldung. Weitere Infos zum Museum gibt es in Kürze hier auf Duesseldorf-Magazin.info.
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Hallo und guten Tag, ich habe bei der BUGA in Ihrem kleinen Laden den wunderschönen Steinguttopf erstanden und suche nun noch drei davon als Geschenk für meine Kinder.
Wie komme ich, ohne nach Düsseldorf zu fahren, an diese Töpfe.
Der Stand hat einen tollen Eindruck hinterlassen.
Mit frdl. Grüß
U. Wiesenbach