Ihr umfangreiches Wissen über Kakao hat sich Bettina Dahl sowohl angelesen, als auch durch Besuche bei Chocolatiers und das Verkosten unzähliger Schokoladen erworben. Schmunzelnd erklärt sie daher: "Die Arbeit, die ich abends mit nach Hause nehme, ist schon sehr angenehm." Inzwischen gibt es wohl (fast) nichts aus Schokolade, das es nicht gibt – neben zahlreichen Schokoladentafeln und etwa 30 Sorten Pralinen werden auch Zigarren, die dem kubanischen Original nachgearbeitet sind, aus Schokolade angeboten.
Ebenfalls im Programm sind die so genannten Löffelstiele. Das sind Trinkschokoladen in vielfältigen Variationen, die man sowohl vor Ort im Café genießen, als auch zu Hause bequem selbst mit Milch aufkochen kann.
Für Probierfreudige locken Schokoladen-Nudeln zu einem süßen Genuss. Die Nudel bestehen aus einem, mit Kakao angereicherten, Pasta-Teig, werden in Milch oder gezuckertem Wasser gekocht und anschließend mit heißen Kirschen serviert.
Wer bei einer derart großen Auswahl schon mal den Überblick verliert, sei unbesorgt. Neben ausführlicher Beratung gibt es selbstverständlich auch Kostproben der schokoladigen Variationen, wobei man für eine Tafel Schokolade durchschnittlich 3 bis 5 Euro zahlt. "Schokolade ist mittlerweile ein Luxusgut zu einem noch erschwinglichen Preis geworden", so Bettina Dahl.
Für Interessierte werden übrigens ganze Schokoladen-Seminare angeboten. Dort gibt es dann Informationen zum Thema Kakao vom Anbau bis zur Verarbeitung und zur Verkostung. Die aktuellen Termine sind auf Anfrage erhältlich.
Von Nicole Weppler