Die Aufführungen fanden währenddessen in einer mobilen Behelfsspielstätte (Rom–RheinOperMobil) am Düsseldorfer Fernsehturm statt. Nach einigen Verzögerungen konnte man im August 2007 wieder an die Heinrich-Heine-Allee zurückkehren, was man mit umjubelten "La Traviata"-Aufführungen feierte. Das Publikum konnte im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen, denn nach Jahren der Provisorien war im Zuge der Renovierungsarbeiten erstmals eine professionelle Lüftungsanlage installiert worden. Unmerklich aber effektiv quillt seither frische Luft aus dem Boden empor, die nach genauen Berechnungen bis in die kleinsten Winkel des Opernhauses getragen wird. Im Foyer wird für die Besucher dauerhaft "der rote Teppich" ausgerollt und auch die Besuchersitze wurden sichtbar aufgemöbelt: Kein Kippeln und kein Knarzen stört den Hörgenuss, bequem sitzt man dank größerer Beinfreiheit und der neuen Polsterung.
Genaralintendant der Rheinoper war von 1998 bis Sommer 2009 Prof. Tobias Richter. Er wechselte als Intendant und Operndirektor ans Grand Théâtre de Genève. Auch der langjährige Generalmusikdirektor John Fiore verließ die Rheinoper 2009.
Das neue Führungstrio, Generalintendant Christoph Meyer, Operndirektor Stephen Harrison und Generalmusikdirektor Axel Kober, arbeiten seither unter dem Motto: Gutes beibehalten - nicht Optimales verbessern. Sie schaffen es, auch junge Leute für die Oper zu begeistern und immer wieder umjubelte Premieren auf die Bühne zu bringen.
Kartenverkauf:
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