Auch wenn es auf den ersten Blick nicht gerade viel Charme versprüht, so bietet der westlichste Teil Düsseldorfs, nämlich das linksrheinisch gelegene Heerdt, trotzdem für jeden Geschmack etwas. Der bereits im 11. Jahrhundert erwähnte und 1909 eingemeindete Stadtteil verfügt über eine denkmalgeschützte Bunkerkirche, erbaut durch Heinrich Johann Freyse von 1844 bis 1847, welche im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzhochbunker vor Bombenangriffen Schutz bot und darum auch als "stabilste Kirche der Welt" bezeichnet wird. Heute dient sie als Kirche, Mahnmal sowie Kunstort.
Der Nikolaus-Knopp-Platz, der seinen Namen einem ehemaligen Bürgermeister Heerdts verdankt, ist Knotenpunkt des Stadtteils, an welchem rund herum Geschäfte des täglichen Bedarfs zu finden sind. Bummelt man von diesem ein Stück weiter Richtung Rhein, schließt sich etwas abgelegen das Dominikus-Krankenhaus an, das zwar nicht durch seine Bauweise, jedoch durch seine Aussicht auf den Rhein besticht. Von hier aus lassen sich nette Spaziergänge am Rhein unternehmen – mit Blick auf die gegenüber liegende "Skyline" der Düsseldorfer Innenstadt.