Die Stadt Düsseldorf findet im Museum auf besondere Weise wieder. Es werden Gartenformen und Parks der Stadt gezeigt, die von verschiedenen Künstlern zu verschiedenen Zeiten gestaltet worden sind. Ein Beispiel sind die Gartenformen aus der Zeit der Nationalsozialisten.
Und immer werden die Sinne gefordert: In manchen Räumen kann man Pflanzen und Steine anfassen, in anderen wiederum ertönen verschiedene Geräusche. Kleine Kästen zum Aufklappen laden zum Entdecken ein, und die Kräuter aus dem Kräutergarten erfüllen den Raum mit ihren Düften.
Ein besonderes Highlight: Am Ende der Ausstellung befindet sich ein „Gucki-Modell“. Besucher haben hier die Möglichkeit, ihre eigene Auffassung vom Gartenparadies als Dia zu zeigen. So kann jeder Besucher sowohl die Traummomente anderer Gartenfreunde kennen lernen als auch seine eigenen Vorstellungen darstellen. Neue Dias sind hier immer willkommen.
Der letzte Raum des Museums steht unter dem Motto "Künstliches Paradies". Eine durchaus kritische Betrachtung, denn der Drang nach Ordnung der Natur kann die Welt auch kaputt machen. Krohm-Steinberg möchte zum Nachdenken anregen: "Wir träumen vom Paradies und merken gar nicht, dass wir unser Paradies bereits zerstören."
Von Karima Hayit