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Film ab! Ein Düsseldorfer Museum zum Anfassen

Foto: Duesseldorf-Magazin.info

Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf

Telefon: 0211/899-2232
Internet: www.duesseldorf.de

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr. Montags und an folgenden Feiertagen geschlossen: Karnevalssonntag, 1. Mai., 24./25. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar

Eintrittspreise: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro,  Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt;  Sonderausstellungen: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.  Die Eintrittskarte für die Sonderausstellung berechtigt ebenfalls zum Besuch des gesamten Museums.

Film-Fans werden es lieben: Im direkt am Rhein gelegenen Düsseldorfer Filmmuseum dreht sich alles um das bewegte Bild. Auf vier Etagen erfahren Besucher Interessantes und Wissenswertes zu Filmgeschichte und Fimtechnik und begegnen dabei auch so manchen Filmlegenden.

Aus anfänglich nur ein paar wenigen Zeitungsausschnitten wurde dank vieler privater Stiftungen ein spannendes Museum mit einem großen Repertoire und vielen einzigartigen Originalen. Gleich zu Beginn der Ausstellung steht das Pantheon der Filmgeschichte, wo berühmte Werke und Klassiker vorgestellt werden. Hier kann sich der Besucher zum Beispiel den berühmten Angriff der Vögel aus Hitchcocks "Die Vögel" anschauen. Darüber hinaus gibt es prachtvolle Filmrequisiten zu sehen, wie zum Beispiel Klaus Kinskis Vampir-Mantel aus dem bekannten Herzog-Film "Nosferatu".

"Filmkitsch" ist nur eines von vielen Themen im Museum.
Foto: Duesseldorf-Magazin.info

Ein kleiner Teil im unteren Bereich ist voll und ganz dem Filmkitsch gewidmet. Dort stehen Actionheld-Figuren aus Plastik, Sammlerstücke und Disney-Accessoires. Bemerkenswert ist auch eine Auswahl an internationalen Auszeichnungen, wie zum Beispiel der „Oscar“ für den besten Animationsfilm „Balance“ der Brüder Lauenstein, der „Bambi“ oder der „Bär“ der Berlinale.

Während im ersten Stock Sammlerstücke, Modelle und Bilder vorherrschen, wird im zweiten Stock die Geschichte des Schattenspiels präsentiert. „Das Schattenspiel ist sozusagen der Vorreiter des heutigen modernen Films“, erklärt Matthias Knop, Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit im Filmmuseum. Andere Vorgänger des Films, wie zum Beispiel dreidimensionale Bilder, Anamorphosen, Kaleidoskope, Transparentbilder und Daumenkinos, können betrachtet, angefasst und sogar ausprobiert werden. Für Kinder stehen kleine Fußbänkchen parat, damit sie überall heranreichen und selbst mitmachen können. Besonders spannend ist die Schattenschleuse. Die Besucher gehen durch einen dunklen Raum, in dem ein Blitzlicht ausgelöst wird und man seinen eigenen Schatten an der Wand betrachten kann.

Im Filmmuseum gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder viel zu entdecken.
Foto: Duesseldorf-Magazin.info

Auf der dritten Etage erwartet den Filmfreund ein nachgebautes Studio. Hier fühlt man sich, als sei man mitten drin am Drehset - mit all den Kameras und Beleuchtungen. Ansonsten gibt es auch hier wieder viel zu entdecken: Dokumentationen über den Beginn von Zeichentrickfilmen, die optischen Täuschungen in einer Blue Box und den oscar-prämierten Kurzfilm „Balance“, der sowohl in Modellform als auch in voller Länge auf einem Monitor zu sehen ist. Diese Monitore sind übrigens an vielen Stationen des Museums aufgestellt, so dass man sich jederzeit Filme anschauen kann oder Wissenswertes zu den Exponaten erfährt.

Auf der letzten Etage des Museums werden originale Filmskizzen und Notizen ausgestellt. Der Besucher erfährt hier auch Interessantes zu der Entstehung dreidimensionaler und farbiger Bilder.

Für den Besuch im Filmmuseum sollte man sich genug Zeit nehmen, um alles in Ruhe anschauen und auszuprobieren zu können. Für Kinder ist das Filmmuseum ebenso geeignet wie für Filmfreunde und Nostalgiker.

Von Karima Hayit

Infos (Anfahrt / Anreise)

Dort ist es - und so kommt man hin

Zur besseren Orientierung gibt es auf Duesseldorf-Magazin.info einen interaktiven Kartenausschnitt, auf dem das Filmmuseum eingezeichnet ist.

...Kartenausschnitt Filmmuseum

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geprüft/aktualisiert:
April 2011


Foto: museum kunst palast


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