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HSG Düsseldorf - Handball der Spitzenklasse

Die HSG Düsseldorf ist Düsseldorfs Handball-Bundesliga-Team. Ob es sich dabei um die 1. oder die 2. Bundesliga handelt, wechselt dabei schon mal von Saison zu Saison. Nach einer erneuten Stippvisite in Deutschlands höchster Spielklasse, geht das Team von Trainer Ronny Rogawska derzeit wieder in der 2. Bundesliga auf Torejagd. 

Das Team der Saison 2007/2008.

Düsseldorfer Handball-Geschichte(n)

Schade eigentlich: In der Landeshauptstadt wird seit Jahren erst- oder zweitklassiger Handball gespielt - aber das Interesse daran ist gering. Kaum vorstellbar in einer Stadt, in der die Fans in Massen zu den DEG Metro Stars und zur Fortuna pilgern: Als man zuletzt in der 1. Bundesliga auf Tore- und Punktejagd ging, war die HSG Düsseldorf mit durchschnittlich 1500 Besuchern pro Spiel der Verein mit dem geringsten Zuschauerinteresse der Liga. Derzeit ist der Verein in großen finanziellen Schwierigkeiten, die Zukunft ungewiss.

Blicken wir kurz in die Vereinsgeschichte: Zunächst fusionierte der Zweitliga-Verein TB Wülfrath mit dem TB Ratingen, 1983 schloss man sich TURU Düsseldorf an und konnte schnell den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern. Nach Platzierungen im vorderen Tabellendrittel konnte man in der Saison 1987/88 unter dem späteren Bundestrainer Horst "Hotti" Bredemeier den Vizemeister-Titel an den Rhein holen. Ein Jahr später dann der bislang größte Erfolg in der Vereinsgeschichte: 1989 konnte man durch zwei Siege gegen ASK Vorwärts Frankfurt / Oder den IHF-Pokal, in etwa mit dem UEFA-Cup im Fußball vergleichbar, gewinnen.

Allerdings lief es plötzlich in der Liga nicht mehr rund. Platz 13 in der Saison 1989/90 bedeutete den Abstieg in die Zweitklassigkeit. Dort musste man allerdings nur ein Jahr spielen, dann ging's direkt wieder ins Oberhaus, wo man die nächsten Jahre im Mittelfeld verbrachte – ab 1992 als HSV Düsseldorf. Das Jahr 1996 leitete eine Zweitliga-Phase ein, die länger andauern sollte, als die Verantwortlichen erwartet und gehofft hatten. Erst 2004, mittlerweile durch Fusion zwischen HSV und ART Düsseldorf zur HSG fusioniert, gelang der erneute Aufstieg. Drei Saisons dauerte dieser Höhenflug an und brachte die Tabellenplätze 15, 14 und 17 ein. 2007 ging es dann allerdings mit nur 17 Punkten auf dem Konto wieder in die Zweitklassigkeit.

In der Saison 2007/2008 konnte man zwar einen zweiten Tabellenplatz erspielen, doch in der Relegation gegen TUSEM Essen hat es am Ende nicht gereicht. Erfreut registrierten die Vereinsverantwortlichen allerdings, dass vor dem entscheidenden Heimspiel die Kassenhäuschen am Burg-Wächter Castello erstmals geschlossen bleiben konnten. Bereits im Vorfeld war die Partie mit 3.205 Zuschauern restlos ausverkauft.

Ein gutes Omen für die Saison 2008/2009, in der alles passte und der Wieder-Aufstieg in die 1. Bundesliga erreicht wurde. Mit 12:56 punkten reichte es in der Saison 2009/2010 jedoch nur zu Tabellenplatz 17 - was den erneuten Abstieg in die Zweitklassigkeit zur Folge hatte.

Die Saison 2011/2012: Am 22. Dezember 2011 musste der Hauptverein HSV Düsseldorf e.V., deren Tochtergesellschaft die HSG Düsseldorf Spielbetriebs GmbH ist, beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenz anmelden. Am 27. Dezember 2011 gaben die HSG Düsseldorf und der DHC Rheinland die Gründung einer Spielgemeinschaft zum 1. Juli 2012 bekannt. Am 6. März 2012 zog der DHC jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten seinen Lizenzantrag für die Saison 2012/13 in der 2. Handball-Bundesliga zurück. Damit ist auch die geplante Spielgemeinschaft geplatzt. Zwischenzeitlich sah es gar so aus, dass die HSG die Saison nicht zuende spielen kann, da die laufenden Kosten nicht mehr gedeckt werden konnten. Nachdem kurzfristig Geld aufgetrieben werden konnte, können nun vermutlich doch die weiteren Spiele bestritten werden. Sportlich sieht es allerdings auch trostlos aus. Die HSG steht im Tabellenkeller. 

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